North Sails LOFT NEWS

Story Contributors: Bendix Hügelmannn

AUFTAKT NACH MASS

The Ocean Race um die Welt bringt Hochseesegeln zurück an den heimischen Bildschirm; North Sails ist mitten drin

📸 Sailing Energy | The Ocean Race

Zwei Flotten, zwei unterschiedliche Routen, ein Ziel: Schneller sein als die anderen. Beim Nachfolger des Volvo Ocean Race, was nun einfach nur noch “The Ocean Race” heißt, ist vieles neu und dennoch bleibt der Kern erhalten: Fully-Crewed um die Welt so schnell wie möglich. 

Gesegelt wird in zwei Klassen, VO65 und IMOCA 60. Fünf IMOCA-Teams gehen an den Start, darunter vier Neubauten. Segelt das Feld der IMOCA in den kommenden Monaten in sieben Etappen rund um den Globus, geht es für die VO65-Flotte auf kürzere Sprint-Etappen im Rahmen des sog. The Ocean Race VO65 Sprint Cup. Vier der fünf IMOCA-Teams vertrauen bei der Segelauswahl auf North Sails, bei den One-Design VO65 fahren alle sechs Teams North Sails-Segel.  

Mit dem Team Malizia von Boris Herrmann und dem Guyot environnement – Team Europe unter Benjamin Dutreux und Robert Stanjek sind erstmals seit dem Sieg der Illbruck beim Volvo Ocean Race 2001/2002 wieder deutsche Teilnehmer am Start. Weitere deutsche Segler im IMOCA-Feld sind Phillip Kasüske an Bord von Guyot environnement – Team Europe und Susann Beucke an Bord von Team Holcim – PRB von Kevin Escoffier. 

 Und so lagen am Sonntag, den 15. Januar, die Augen und Ohren der Segel-Community in Alicante zum Start der ersten Etappe von The Ocean Race. Diese führte die Teams heraus aus dem Mittelmeer, durch die Enge von Gibraltar auf den Atlantik bis zum Ziel in Mindelo auf den Kapverden. 1.900 Seemeilen, wechselhafte Seegebiete und für die IMOCAs ein völlig neuer Modus, gesegelt mit voller Crewstärke statt von Solisten.

📸 Antoine Auriol | Team Malizia | The Ocean Race

 Biotherm gewann den Start und zeigte bereits auf dem ersten Reachgang beeindruckende Geschwindigkeiten. Bei ablandigem Wind und flachem Wasser hoben sich die IMOCAs mithilfe ihrer Foils aus dem Wasser und erreichten Geschwindigkeiten von knapp 30 Knoten. 

 Gegenan und bei starken Winden kreuzten die Teams unter der spanischen Küste gen Westen. Kevin Escoffier und Team Holcim – PRB gelang der Sprung in den Atlantik als erstes, dicht gefolgt vom amerikanischen 11th Hour Racing Team vor Boris Herrmann mit seinem Team Malizia.  

 Auf dem Atlantik dann erst Reaching- und später Running-Bedingungen. Hohe Geschwindigkeiten wurden geloggt und die Frage, wie die Flotte die Kanaren passiert. Biotherm, 11th Hour, Malizia und PRB entschieden sich für eine westliche Route, Guyot environnement- Team Europe segelte zwischen den Inseln durch und blieb weiter im Osten. Doch der Plan ging nicht auf, die IMOCA des deutsch-französischen Duos Dutreux/Stanjek verlor den Anschluss an die Führungsgruppe. 

 Nach 5 Tagen, 11 Stunden Minute und 59 Sekunden erreichte Team Holcim – PRB als erste IMOCA das Ziel, gefolgt von 11th Hour Racing auf Platz 2. Rang drei sichert sich das Team Malizia mit Boris Herrmann:

 „Ich bin erfreut über die erste Etappe“, sagte Boris Herrmann kurz vor dem Zieleinlauf in Mindelo. „Ich bin happy mit dem Team, das haben sie toll gemacht!“ 

 Für die Teams bleibt beim Stop-Over nun wenig Zeit, Schäden zu reparieren und Kraft zu tanken. Die zweite Etappe startet bereits am Mittwoch, den 25. Januar 2023. Ziel: Kapstadt.

ZUM TRACKER

 

📸 Yann Riou – polaRYSE | Malizia
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