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North Sails LOFT NEWS

November 4, 2019

NORTH SAILS SIEG AN TAG UND NACHT ALTNAU

Bericht von Patrick Sievi, Eigner der ‘princip-esse’

Das Siegerschiff ‘Falcon’, eine Psaros 33 von Stefan Süss

Na ja,….mit dieser Veranstaltung haben wir ja noch eine (…oder besser gesagt: einige!!!) Rechnung offen.
Gelang es uns doch bei unserer aller ersten Teilnahme vor 11 Jahren (schon damals mit Markus in der Crew), damals noch mit der Esse 850, bei Starkwind bei den Sportbooten zu gewinnen…..
Doch danach….nichts mehr….nur noch Pleiten, Pech und Pannen und diverse frustrierte (kein Wind!!!) Aufgaben.

Nachtsegeln ist zwar stimmungsmässig (…..für Romantiker??) cool, aber Regatten in der Nacht???

Nachdem wir einmal sogar nicht teilgenommen hatten, hat sich Dani im letzten Jahr anerboten, den beiden nachtblinden Oldies (….Markus ist zwar auch nachtblind…aber noch kein Oldie…) zu helfen, die princip-esse endlich mal wieder vernünftig durch das Dunkle zu steuern. Der dabei resultierende 4. Rang (2 ½ Minuten fehlten zum Sieg!!!) sollte in diesem Jahr klar übertroffen werden….na ja, eigentlich wäre nach 10 mageren Jahren wieder einmal ein Sieg schon fast Pflicht!!!!…..zumal wir jetzt ja ein Jahr Erfahrung mit unserer neuen Wunderwaffe, einem Code 0 mit 53 m2 Segelfläche, haben.
Am Start die Rekordzahl von 21 Booten in der ORC 1 Klasse und praktisch gar kein Wind.

Dani manövriert (noch mit Hilfe des Motors!!!) die princip-esse in die Nähe der landseitigen Startboje. Motor aus…..ein Häuchchen (höchstens 0.5 Knoten) Südwind. Code 0 ausrollen und ganz langsam Fahrt aufnehmen. 1 Min vor dem Startschuss irgendwie halsen und auf Steuerbordbug (zum Glück stehen alle anderen Boote ganz still!!!) sich ganz langsam der Linie annähern….

Beim Startschuss sind wir noch 1 Meter hinter der Linie und 1 Meter vor der auf Backborbug herankriechenden Ballyhoo…….also alles perfekt!!!!…mehr braucht es ja nicht und so überqueren wir wohl mit dem besten Start des Feldes die Startlinie. Aehnlich gut kommt nur unser Lieblingsgegner (…die Falcon…) am anderen Ende der Linie weg….

Mit Code 0 geht’s nun Richtung Altnauer Ufer.

Nachdem wir ca. 50 m Vorsprung auf die umliegenden Boote herausgefahren haben möchte Dani den Geni haben….der ist aber auf der falschen Bootsseite!!!…na ja, …irgendwie bringen wir ihn hoch….und irgendwann steht er auch (…schon bemerkenswert wie gut ein neuer Geni auch bei absolutem Leichtwind noch stehen kann…irgendwie fast magisch????…..Dani erklärt uns etwas von besonderer Beschichtung????) und wir können Richtung See heraushalsen.

Nur die Falcon (ganz weit draussen) und die Nanook (in der Mitte)…also zwei Boote mit viel schnellerem Rating sind vor uns!!!……nicht schlecht!!!
So langsam (etwa Höhe Landschlacht) verstärkt sich der Südwind ein wenig (2-3 Koten) und wir können uns weiter vom Feld absetzten…..nur die Falcon zieht unwiderstehlich davon!!!

Ab Münsterlingen (…es ist mittlerweile schon fast Nacht!!!) beginnen wir die Boje vor dem Eichhorn zu suchen…..Irgendwie täuscht der Kurs der vorausfahrenden Katamarane???…..und auch die Falcon scheint Richtung Kreuzlingen abzubiegen???….wo ist die Boje???…seht ihr die Boje????…..ist die neue, selbstfahrende Boje etwa eins Konstanzer Seebecken abgetrieben???…..Dani verzweifelt fast!!!

Der Skipper rät ihm dorthin zu halten, wo die Boje früher immer war ……
Etwas später schläft der Wind dann ganz ein und dreht….also Geni runter (natürlich auf der falschen Seite!!!) und Code 0 wieder rauf.

Kurz vor der Boje (…sie war wirklich dort wo sie immer war….also alles nur optische Täuschung!!!!…Nachtsegeln halt!!!!) überholt uns leider die Svenja!!!!……und die hat nun einen ähnlichen Rennwert wie wir….somit sollten wir sie schlagen, wenn wir gewinnen wollen!!!

Auf dem Weg Richtung Hagnau frischt es wieder ein bisschen auf und die Windrichtung passt so perfekt für unseren Code 0, dass selbst die eigentlich viel schnellere Ballyhoo nicht vorbeikommt!!!
Kurz vor Hagnau dreht es wieder einmal (…wie hier eigentlich immer!!!)….also wieder Code0 runter und Geni rauf…nochmals Halsen und ein kurzer Schlag in den See hinaus (…Dani will so spät wie möglich unter Land in Hagnau….“da ist immer Flaute!!!!“).

Nach einem weiteren Winddreher (…natürlich verbunden mit Segelwechsel….also wieder auf Code0!!!) nähern wir uns Hagnau und freuen uns über die vielen Boote, die Nahe unter Land stehen (…Dani hatte Recht behalten mit seiner Flautenprognose!!!)

Nach der Bojenrundung frischt es langsam wieder auf…zuerst wieder perfekter Code0 Wind (….so oft hatten wir dieses Segel noch nie im Einsatz!!!) später nach einem weiteren Dreher, dann wieder den Geni.
Zur Ueberraschung (…und Freude!!!) Aller, hält der Wind bis Güttingen durch!!!

Nach der letzten Bojenrundung geht’s nun Amwind (und mit der Genua….damit dieses Segel auch noch zum Einsatz kommt???….ob das am Segelmacher an Bord lag, dass wir so oft Segel wechseln mussten???) bei schönen 8 Knoten nach Altnau ins Ziel.

Um uns herum (…soweit man es in der Nacht sehen konnte???) nur vom Rennwert her viel schnellere Boote….doch wo ist die Svenja????
Etwa 5 Minuten nach uns überquert auch sie die Ziellinie (…musste wohl bei Hagnau unter Land hängen geblieben sein???).Somit dürften wir ein wirklich gutes Resultat erreicht haben.

Beim Einlaufen in den Altnauer Hafen sehen wir Stefan (von der Falcon) mit breitestem Grinsen im Gesicht!!!!….schon wieder auslaufbereit zu seinem Heimathafen (wie lange ist der wohl schon hier…..hatte der wohl kein Flautenloch in Hagnau???).
Leider sehen wir auch die Lisbeth (…das Boot mit dem tiefsten Rennwert!!!) gerade einlaufen…….

Na ja, mit dem Sieg (…es fehlten 4 ½ Minuten!!!) müssen wir uns wohl auf das nächste Jahr vertrösten…Trotzdem, Rang 3 ist OK und Stefan gratulieren wir gerne!!!!

Rangliste