Softshelljacken & -westen

Die Softshelljacken von North Sails sind darauf ausgelegt, Schutz und Bewegungsfreiheit bei Aktivitäten auf dem Wasser miteinander zu verbinden. Das technische SoftShell+™ Material kombiniert eine dreilagige Laminatkonstruktion mit winddichten, atmungsaktiven und wasserbeständigen Eigenschaften und bleibt dabei leicht und komfortabel. Die Kollektion umfasst Softshelljacken und Softshellwesten für unterschiedliche Anforderungen beim Segeln: vielseitige Lösungen, wenn Schutz vor Wind und Spritzwasser gefragt ist, ohne das Volumen einer stärker strukturierten Außenschicht.

Softshell: Material, Konstruktion und Schutz

Das SoftShell+™ Material der North Sails Performance-Kollektion ist ein technisches dreilagiges Laminat. Die gestrickte Außenseite verfügt über eine DWR-Imprägnierung (Durable Water Repellent), während die mittlere Schicht eine atmungsaktive und wasserdichte Membran integriert. Im Inneren trägt eine Mikrofleece-Struktur dazu bei, die Wasseraufnahme zu reduzieren und Luft sowie Wärme zu speichern, ohne die Jacke unnötig zu beschweren.

Diese Konstruktion ermöglicht es dem Softshell-Material, mehrere Funktionen in einer Schicht zu vereinen. Das Gewebe ist winddicht und atmungsaktiv, während die Außenseite bei leichtem Regen und Spritzwasser zusätzlichen Schutz bietet. Ein mechanischer Vier-Wege-Stretch unterstützt zudem die Bewegungsfreiheit – ein besonderer Vorteil bei dynamischen Aktivitäten wie dem Segeln.

Auch die konstruktiven Details tragen zur Funktionalität der Softshelljacken bei. Die Kollektion umfasst geformte Kragen, technische Verschlüsse und Lösungen, die eine körpernahe Passform unterstützen und die Exposition gegenüber den Elementen reduzieren. Die Kombination aus Laminatkonstruktion, Elastizität und geringem Gewicht macht Softshell zu einer vielseitigen Wahl, wenn Schutz und Beweglichkeit gleichermaßen gefragt sind.

Softshelljacke oder Softshellweste: Was eignet sich zum Segeln?

Die Wahl hängt vor allem vom benötigten Abdeckungsgrad und den erwarteten Bedingungen ab. Eine Softshelljacke zum Segeln schützt auch die Arme und bietet damit eine umfassendere Lösung, wenn Wind und Temperaturen mehr Abdeckung erfordern. Eine Softshellweste lässt die Arme dagegen vollständig frei, reduziert das Volumen und schützt weiterhin den Oberkörper. Beide Varianten ermöglichen es, die Bekleidung an Aktivität und Layering-Bedarf anzupassen.

Softshell sollte zudem von anderen technischen Jackentypen unterschieden werden. Wenn in erster Linie eine leichte Barriere gegen Wind benötigt wird, kann eine Windjacke die einfachere Alternative darstellen. Bei stärkerer Exposition gegenüber Regen und Wasser ist dagegen eine wasserabweisende Segeljacke vorzuziehen, deren Konstruktion speziell auf diese Art von Schutz ausgelegt ist.

Softshell in die Segelbekleidung integrieren

Die Vielseitigkeit einer Softshelljacke ermöglicht ihren Einsatz in einem flexiblen Bekleidungssystem. Bei milderen Bedingungen kann sie als äußere Schicht Schutz vor Wind und Spritzwasser bieten. Verändern sich die Bedingungen, lässt sie sich in eine umfassendere Kombination technischer Schichten integrieren.

Beim Zusammenstellen der Ausrüstung empfiehlt es sich daher, von den erwarteten Bedingungen und dem erforderlichen Schutzniveau auszugehen, zwischen verschiedenen Segeljacken zu wählen und den Unterkörper mit Segelhosen oder Segellatzhosen zu ergänzen. Die Kategorie Segelbekleidung bietet darüber hinaus die Möglichkeit, unterschiedliche technische Schichten und Accessoires aufeinander abzustimmen.

Softshelljacken und ärmellose Softshellwesten finden damit vor allem dann ihren Platz in der Segelausrüstung, wenn Bewegungsfreiheit, Windschutz und Feuchtigkeitsmanagement in einer weniger strukturierten Konstruktion als bei Außenschichten für besonders anspruchsvolle Wetterbedingungen gefragt sind.